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Archiv für die Kategorie ‘Honig’

Propolis herstellen

26. Juli 2011

Propolis im eigentlichen Sinne herstellen können nur die Bienen, denn sie sind es, die Sekrete von Knospen und Bäumen sammeln, um diese anschließend mit Wachsen, Pollen, etherischen Ölen und anderen Naturstoffen zu einer harzähnlichen Substanz zu verarbeiten. Der Mensch kratzt den fertigen Bienenkitt aus den Ritzen und Fugen des Stocks heraus – oder animiert die kleinen Baumeister mithilfe eines engmaschigen Gitters dazu, ihm die kostbare Dichtungsmasse sozusagen auf dem Silbertablett zu servieren. (weiterlesen…)

Propolis im Honig

19. Juli 2011

In naturbelassenen Honigzubereitungen ist Propolis nur zu einem geringen Prozentsatz enthalten. Die Bienen nutzen die harzähnliche Kittsubstanz nämlich ausschließlich zur Abdichtung ihres Stocks. Als Futtermittel spielt der Bienenleim, der den fleißigen Sammlern im Nest als Schutzschild gegen Pilze und andere Krankheitserreger dient, keine Rolle. Diesen Part übernimmt vor allem der Honig, der sich aus Zuckern und verschiedenen, lebenswichtigen Nährstoffen zusammen setzt und der die Bienenbrut optimal auf ein Leben als Arbeitsbiene vorbereitet. (weiterlesen…)

Unterschied Propolis Granulat und Pulver

17. Juni 2011

Die Propolis ist ein Naturprodukt, das im Bienenstock für die Abwehr von Keimen und Krankheitserregern zuständig ist. Die Bienen bereiten die Kittsubstanz aus pflanzlichen Grundstoffen, Propolis besteht im wesentlichen aus Pollen, Wachsen und Harzen. Im Handel bekommt man die Wunderwaffe der Bienen in verschiedenen Zubereitungsformen, angeboten werden zum Beispiel Pulver, Tropfen, Extrakte und Propolis Granulat. (weiterlesen…)

Propolis Aurica

23. März 2011

Der Mensch hat früh heraus gefunden, dass ein gut organisierter Bienenstock mehr zu bieten hat als Brutkammern, Honig und Wachs. Schon die alten Ägypter fanden in den Ritzen und vor den Fluglöchern von Bienennestern einen Stoff, der Zerfallsprozesse offenbar aufhalten konnte – und nutzten die Wunderdroge postwendend zum Einbalsamieren ihrer Verstorbenen. Unzählige Pharaonen, Priester und hochgestellte Persönlichkeiten profitierten posthum von der mikrostatischen Kraft des Bienenleims. Der moderne Mensch nutzt die Propolis nicht mehr zum Einbalsamieren, gleichwohl ist der Hype um die potente Kittsubstanz ungebrochen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die harzige Masse eine Vielzahl wirksamer Stoffe enthält. Propolis enthält unter anderem Polysaccharide, Phenole und Flavonoide, die als Einzelsubstanzen auch pharmazeutisch genutzt werden. (weiterlesen…)

Winter ade im Bienenstock

17. Februar 2011

Der Winter liegt in den letzten Zügen, die Narren laben sich an Honigkrapfen und selbst gebrautem Met – aber was machen die Bienen in dieser Zeit? Natürlich sind sie noch nicht unterwegs, Schneeglöckchen und andere Frühblüher bieten den emsigen Honigexperten beileibe nicht die richtige Kost. Davon abgesehen finden Bienen Temperaturen unter 12° C wenig verlockend. Erst wenn die Thermometeranzeige die magische Grenze erreicht, wagen die ersten Arbeiterinnen einen kurzen Ausflug ins Freie. Und das auch nur, um sozusagen mal kurz aufs Klo zu gehen. Bienen sind nämlich reinliche Tiere und behalten gerne bei sich, was sie den Winter über verfuttern. Das ist normalerweise Honig, den sie bis in den Herbst hinein in speziellen Futterwaben ansammeln. Zahme Völker müssen allerdings mit Zucker-Ersatzproviant auskommen. Schließlich brauchen wir das flüssige Gold aus der Imkerei gerade im Winter viel dringender. (weiterlesen…)

Gelée Royale – Futter für die Königin

16. Februar 2011

Von allen Leckereien und Nährstoffen, die ein Bienenstock zu bieten hat, ist das Gelée Royale der vornehmste. Nur spezialisierte Imkereien sind in der Lage, ihren Bienen den Königinnenfuttersaft abzuringen, und das auch nur in bescheidenen Mengen. Maximal 500 g beträgt die Ausbeute pro Jahr, denn die standesbewussten Insekten bereiten nur wenigen ihrer Artgenossen bis ins Erwachsenenalter einen besonderen Trank. Die gemeine Biene bekommt nach den ersten Larvenstadien Pollen und Honig. Der königliche Nachwuchs wird dagegen bis zur Geschlechtsreife mit dem sogenannten Weiselfuttersaft groß gezogen, der Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und nicht zuletzt Proteine in einer besonderen Wirkkombination enthält.

Die Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie hat die potente Wirkkraft des Gelée Royale schon lange für sich entdeckt. Der Turbostoff aus dem Bienenstock findet als natürliche Aufbausubstanz in unzähligen Cremes, Lotionen und Gesichtsmasken Verwendung und bereichert außerdem Nahrungsergänzungsmittel um Mineralien, Spurenelemente und wertvolle Vitamine der B-Gruppe. Früher galt der Königinnensaft sogar als Wunderdroge, die bei den unterschiedlichsten Gebrechen eingesetzt wurde. Inzwischen weiß man, dass Gelée Royale keine übernatürlichen Kräfte besitzt. Haut, Haare und der Stoffwechsel des Menschen freuen sich trotzdem, wenn sie hin wieder in den Genuss eines besonderen Nährmediums kommen, das schon den alten Ägyptern als Anti-Aging Stoff diente.

Übrigens: In der freien Natur ist jede Biene potentiell eine Königin. Die Wissenschaft hat inzwischen heraus gefunden, dass der weitere Lebensweg einer Bienenlarve ausschließlich von der Ernährung abhängt. Honig und Propolis machen aus der sorgsam umhegten Brut fleißige Arbeitsbienen, während das Gelée Royale der royalen Laufbahn genetisch den Weg ebnet.

Bildquelle: aboutpixel.de / 0052 | Lecker… © Steve_ohne_S

Honig für den Nikolaus

16. November 2010

Die Weihnachtszeit rückt näher und in Deutschland heizen Mütter, Väter, Großtanten und Omas den Backofen an. Denn die Weihnachtsbäckerei soll in diesem Jahr endlich einmal pünktlich beginnen. Vor dem Großereignis im Dezember gilt es aber den Nikolaus zufrieden zu stellen – und der steht immer häufiger auf Honig. Kinder wie Erwachsene haben den goldgelben Zuckerersatz längst für sich entdeckt und finden im Internet so viele Rezepte, dass die Wahl schwer fällt. Vom Honig-Nikolaus bis zum Mais-Honig Muffin ist alles dabei, was vorweihnachtlich gestimmte Herzen höher schlagen lässt. Anfang Dezember hat der Honig aber nicht nur bei uns Hochkonjuktur. Auch in anderen Kulturen gibt es um diese Zeit Honig zum Fest, auch wenn die Feiertage anderswo anders heißen. (weiterlesen…)

Gib´ dem Affen Honig

03. November 2010

Honig gilt als die älteste Schleckerei der Menschheit. Folgt man den Hinterlassenschaften früherer Graffiti-Künstler, sammelten pfiffige Honigjäger die „Speise der Götter“ schon vor über 9000 Jahren. Aber wer hätte gedacht, dass einige Ureinwohner sich dabei auch noch der außerordentlichen Fähigkeiten anderer Erdbewohner bedienten? Und dabei eine Symbiose umprogrammierten, die ursprünglich der Interaktion zweier weit entfernter Tierarten diente? (weiterlesen…)

Honigkuchen à la minute

27. Oktober 2010

Schon mal in 5 Minuten einen Schokokuchen mit Honig gebacken? Nicht? So geht´s: Man gebe etwa 50 g Mehl und 50 g Schokoladenpulver (das sind jeweils etwa 3 Esslöffel) in eine kleine Plastik- oder Porzellanform und mische die beiden Pulver so gut, dass keine Klümpchen mehr zu erkennen sind. Dann gibt man je 50 g Honig, Sonnenblumen- oder Distelöl und Milch dazu und rührt die Masse glatt. Am Schluss noch ein Ei unterrühren – fertig! (weiterlesen…)

Honig – gesundes Nahrungsmittel

01. September 2010

Honig ist in vielen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken enthalten. Nicht nur als Süßungsmittel, sondern auch als würzige Komponente ist er ein universeller Grundstoff. Der gelöste Zucker dient außerdem als Rohstoff während des alkoholischen Gärungsprozesses.

So gibt es den klassischen Met und Honigbier, aber auch Medovina und Gvir, aus Kroatien stammende weinähnliche Spezialitäten. In Russland gibt es den mit Honig gesüßten Beerenwein namens Medowucha. Der äthiopische Honigwein wird Tej genannt. Aus Polen und Litauen stammt der Krupnik, ein süßer Honig-Wodka-Likör und von den Kanarischen Inseln kommt der Ronmiel, ein mit Wasser und Honig verschnittener Rum. Auch in der Küche wird die Verwendung von Honig, nicht nur als Brotaufstrich, immer beliebter. So werden milde Sorten gerne eingesetzt um Tees zu Süßen und Müslis, Cremespeisen, Salate und Vinaigrettes zu verfeinern.

Kräftigere Sorten eignen sich hervorragend bei der Herstellung von Lebkuchen und zum Bestreichen von Braten. Backwerk erhält eine intensivere Bräunung, wenn Honig statt Zucker verwendet wird. Säuglinge unter einem Jahr sollten jedoch keinen Honig bekommen, da dies gesundheitliche Folgen haben könnte. Honig sollte fest verschlossen, dunkel, kühl und trocken gelagert werden, um Aroma und Inhaltsstoffe möglichst lange zu erhalten. Bei optimaler Lagerung ist er allerdings fast unbegrenzt haltbar. Jedoch kann Honig auch andere Gerüche annehmen und sollte möglichst nicht über 40 Grad Celsius erwärmt werden, wenn auf Enzyme und Aromastoffe nicht verzichtet werden möchte. Daher sollte er erst zum Ende der Garzeit heißen Speisen zugegeben werden. Allerdings ist die kurzzeitige Erwärmung beim Süßen von Getränken vertretbar, da die Flüssigkeit in Tassen schneller abkühlt.

Bildquelle: aboutpixel.de / Imme © Thomas Mueller