21. März 2011
Wie schützen Bienen sich und ihr Zuhause gegen Pilze und Bakterien? Richtig, mithilfe von Propolis. Der sogenannte Bienenleim sorgt an Fluglöchern, in Ritzen, Spalten und Waben dafür, dass Mikroorganismen keinen Schaden anrichten. Im Reich der Bienen hemmt Propolis alles, was die fleißigen Sammlerinnen von ihren Ausflügen mitbringen. Die potente Wirksubstanz macht Keimen und mikroskopisch kleinen Schmarotzern den Garaus, bevor sie sich wie ein Lauffeuer im Bienenstock ausbreiten und nicht nur die Arbeiterinnen, sondern auch die wertvolle Brut bedrohen. Chemisch gesehen besteht der geheime Abwehrstoff zum größten Teil aus Pollen, Harzen und Wachs. Verschiedene Vitalstoffe und etherische Öle, die der Kittsubstanz aus dem Bienenstock erst den richtigen Pfiff geben, kommen dazu. Lies den Rest des Artikels »
Tags: Propolis Allergie
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05. März 2011
Propolis ist den Annalen der Menschheitsgeschichte ein Dauerbrenner. Die Geheimwaffe aus dem Bienenstock galt bereits den alten Ägyptern als unverzichtbares Hilfsmittel, wenn es darum ging, hochgestellten Persönlichkeiten nach deren Tod die letzte Ehre zu erweisen. Der braungelbe Bienenleim sorgte nämlich nach der Einbalsamierung dafür, dass Pilze und Bakterien sich nicht unerlaubt in Sarkophagen und Grabstätten breit machen konnten. Lies den Rest des Artikels »
Tags: Bienen, Honig, Propolis
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17. Februar 2011
Der Winter liegt in den letzten Zügen, die Narren laben sich an Honigkrapfen und selbst gebrautem Met – aber was machen die Bienen in dieser Zeit? Natürlich sind sie noch nicht unterwegs, Schneeglöckchen und andere Frühblüher bieten den emsigen Honigexperten beileibe nicht die richtige Kost. Davon abgesehen finden Bienen Temperaturen unter 12° C wenig verlockend. Erst wenn die Thermometeranzeige die magische Grenze erreicht, wagen die ersten Arbeiterinnen einen kurzen Ausflug ins Freie. Und das auch nur, um sozusagen mal kurz aufs Klo zu gehen. Bienen sind nämlich reinliche Tiere und behalten gerne bei sich, was sie den Winter über verfuttern. Das ist normalerweise Honig, den sie bis in den Herbst hinein in speziellen Futterwaben ansammeln. Zahme Völker müssen allerdings mit Zucker-Ersatzproviant auskommen. Schließlich brauchen wir das flüssige Gold aus der Imkerei gerade im Winter viel dringender. Lies den Rest des Artikels »
Tags: Bienen, Bienenstock
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16. Februar 2011
Von allen Leckereien und Nährstoffen, die ein Bienenstock zu bieten hat, ist das Gelée Royale der vornehmste. Nur spezialisierte Imkereien sind in der Lage, ihren Bienen den Königinnenfuttersaft abzuringen, und das auch nur in bescheidenen Mengen. Maximal 500 g beträgt die Ausbeute pro Jahr, denn die standesbewussten Insekten bereiten nur wenigen ihrer Artgenossen bis ins Erwachsenenalter einen besonderen Trank. Die gemeine Biene bekommt nach den ersten Larvenstadien Pollen und Honig. Der königliche Nachwuchs wird dagegen bis zur Geschlechtsreife mit dem sogenannten Weiselfuttersaft groß gezogen, der Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und nicht zuletzt Proteine in einer besonderen Wirkkombination enthält.
Die Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie hat die potente Wirkkraft des Gelée Royale schon lange für sich entdeckt. Der Turbostoff aus dem Bienenstock findet als natürliche Aufbausubstanz in unzähligen Cremes, Lotionen und Gesichtsmasken Verwendung und bereichert außerdem Nahrungsergänzungsmittel um Mineralien, Spurenelemente und wertvolle Vitamine der B-Gruppe. Früher galt der Königinnensaft sogar als Wunderdroge, die bei den unterschiedlichsten Gebrechen eingesetzt wurde. Inzwischen weiß man, dass Gelée Royale keine übernatürlichen Kräfte besitzt. Haut, Haare und der Stoffwechsel des Menschen freuen sich trotzdem, wenn sie hin wieder in den Genuss eines besonderen Nährmediums kommen, das schon den alten Ägyptern als Anti-Aging Stoff diente.
Übrigens: In der freien Natur ist jede Biene potentiell eine Königin. Die Wissenschaft hat inzwischen heraus gefunden, dass der weitere Lebensweg einer Bienenlarve ausschließlich von der Ernährung abhängt. Honig und Propolis machen aus der sorgsam umhegten Brut fleißige Arbeitsbienen, während das Gelée Royale der royalen Laufbahn genetisch den Weg ebnet.
Bildquelle: aboutpixel.de / 0052 | Lecker… © Steve_ohne_S
Tags: Gelee Royale
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16. November 2010
Die Weihnachtszeit rückt näher und in Deutschland heizen Mütter, Väter, Großtanten und Omas den Backofen an. Denn die Weihnachtsbäckerei soll in diesem Jahr endlich einmal pünktlich beginnen. Vor dem Großereignis im Dezember gilt es aber den Nikolaus zufrieden zu stellen – und der steht immer häufiger auf Honig. Kinder wie Erwachsene haben den goldgelben Zuckerersatz längst für sich entdeckt und finden im Internet so viele Rezepte, dass die Wahl schwer fällt. Vom Honig-Nikolaus bis zum Mais-Honig Muffin ist alles dabei, was vorweihnachtlich gestimmte Herzen höher schlagen lässt. Anfang Dezember hat der Honig aber nicht nur bei uns Hochkonjuktur. Auch in anderen Kulturen gibt es um diese Zeit Honig zum Fest, auch wenn die Feiertage anderswo anders heißen. Lies den Rest des Artikels »
Tags: Honig, Nikolaus
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03. November 2010
Honig gilt als die älteste Schleckerei der Menschheit. Folgt man den Hinterlassenschaften früherer Graffiti-Künstler, sammelten pfiffige Honigjäger die „Speise der Götter“ schon vor über 9000 Jahren. Aber wer hätte gedacht, dass einige Ureinwohner sich dabei auch noch der außerordentlichen Fähigkeiten anderer Erdbewohner bedienten? Und dabei eine Symbiose umprogrammierten, die ursprünglich der Interaktion zweier weit entfernter Tierarten diente? Lies den Rest des Artikels »
Tags: Honig
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27. Oktober 2010
Schon mal in 5 Minuten einen Schokokuchen mit Honig gebacken? Nicht? So geht´s: Man gebe etwa 50 g Mehl und 50 g Schokoladenpulver (das sind jeweils etwa 3 Esslöffel) in eine kleine Plastik- oder Porzellanform und mische die beiden Pulver so gut, dass keine Klümpchen mehr zu erkennen sind. Dann gibt man je 50 g Honig, Sonnenblumen- oder Distelöl und Milch dazu und rührt die Masse glatt. Am Schluss noch ein Ei unterrühren – fertig! Lies den Rest des Artikels »
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01. September 2010
Honig ist in vielen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken enthalten. Nicht nur als Süßungsmittel, sondern auch als würzige Komponente ist er ein universeller Grundstoff. Der gelöste Zucker dient außerdem als Rohstoff während des alkoholischen Gärungsprozesses.

So gibt es den klassischen Met und Honigbier, aber auch Medovina und Gvir, aus Kroatien stammende weinähnliche Spezialitäten. In Russland gibt es den mit Honig gesüßten Beerenwein namens Medowucha. Der äthiopische Honigwein wird Tej genannt. Aus Polen und Litauen stammt der Krupnik, ein süßer Honig-Wodka-Likör und von den Kanarischen Inseln kommt der Ronmiel, ein mit Wasser und Honig verschnittener Rum. Auch in der Küche wird die Verwendung von Honig, nicht nur als Brotaufstrich, immer beliebter. So werden milde Sorten gerne eingesetzt um Tees zu Süßen und Müslis, Cremespeisen, Salate und Vinaigrettes zu verfeinern.
Kräftigere Sorten eignen sich hervorragend bei der Herstellung von Lebkuchen und zum Bestreichen von Braten. Backwerk erhält eine intensivere Bräunung, wenn Honig statt Zucker verwendet wird. Säuglinge unter einem Jahr sollten jedoch keinen Honig bekommen, da dies gesundheitliche Folgen haben könnte. Honig sollte fest verschlossen, dunkel, kühl und trocken gelagert werden, um Aroma und Inhaltsstoffe möglichst lange zu erhalten. Bei optimaler Lagerung ist er allerdings fast unbegrenzt haltbar. Jedoch kann Honig auch andere Gerüche annehmen und sollte möglichst nicht über 40 Grad Celsius erwärmt werden, wenn auf Enzyme und Aromastoffe nicht verzichtet werden möchte. Daher sollte er erst zum Ende der Garzeit heißen Speisen zugegeben werden. Allerdings ist die kurzzeitige Erwärmung beim Süßen von Getränken vertretbar, da die Flüssigkeit in Tassen schneller abkühlt.
Bildquelle: aboutpixel.de / Imme © Thomas Mueller
Tags: Honig
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31. August 2010
Honig schmeckt aufgrund des hohen Anteils an Frucht- und Traubenzucker sehr süß. Durch den hohen Zucker- und dem geringen Wassergehalt bleibt Honig lange haltbar, Bakterien und andere Mikroorganismen können sich nicht vermehren. Im Normalfall sollte Honig klar dickflüssig oder feinsteif kristallisiert sein. Die Auskristallisierung ist hauptsächlich von dem Verhältnis von Frucht- und Traubenzucker abhängig. Intensives Rühren in der Kristallisationsphase beeinflusst den Zustand und ein feincremiger Honig entsteht, es wird dann von feinsteifer Konsistenz gesprochen. Grobe Kristallisierung und abgesetzte Kandierung gelten als Qualitätsmängel. Fester, auskristallisierter Honig kann durch Erwärmung jedoch wieder verflüssigt werden.
Honig ist in den Farben weiß bis hellgelb, gelb beigefarben, braun und grünschwarz erhältlich. Farbe, Geruch, Wirkstoff und Geschmack sind abhängig von den von Bienen besammelten Blüten und dem gesammelten Honigtau. Nur wenn der Honig zu mehr als 50 Prozent aus nur einer Quelle besteht, darf dieser mit der entsprechenden Herkunftsangabe versehen werden. Blütenhonig wird aus dem Blütennektar von Pflanzen gewonnen und kristallisiert relativ schnell. Im Gegensatz dazu bleibt Honigtauhonig, der von Bienen erzeugt wird, die die Ausscheidungen von Pflanzenläusen sammeln, länger flüssig. Außerdem hat Honigtauhonig meist eine dunklere Farbe.
Je nach Gewinnung wird von Schleuderhonig, Scheibenhonig, Wabenhonig und von selten gewordenem Seim-, Tropf-, Press- oder Stampfhonig gesprochen. In Deutschland liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Jahresverbrauch bei ungefähr 1,4 kg.
Bildquelle: aboutpixel.de / Fleißiges Bienchen © Burkhard Trautsch
Tags: Honig
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30. August 2010
Als Blütenhonig wird häufig ein Honig aus Löwenzahn und Obstblüten bezeichnet. Er besitzt eine hellgelbe Farbe und ist mild im Geschmack. Ebenso der weiße bis elfenbeinfarbene Rapshonig. Lies den Rest des Artikels »
Tags: Aroma, Honig, Honigsorte, Löwenzahn
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