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Artikel mit ‘Imker’ getagged

Propolis Gewinnung

29. Mai 2011

Propolis ist heute für viele Imker ein einträgliches Nebenprodukt der Bienenhaltung, denn das natürliche Antiseptikum, das im Bienenstock Pilzen und anderen Schädlingen den Garaus macht, wird als Wirkstoff in Körper- und Hautpflegemitteln immer beliebter. Um den wertvollen Bienenleim gewinnbringend zu ernten, bedarf es allerdings einiger Erfahrung. Gewiefte Imker verzichten zum Beispiel schon lange darauf, den Bienenkitt mühsam von Hand aus Fugen und Ritzen zu kratzen. Fachleute greifen vielmehr oft auf künstliche Propolisgitter zurück, die es im Fachhandel zu kaufen gibt.

Die Hochzeit für die Propolisernte ist der Spätsommer. In dieser Zeit bereiten sich die Bienenvölker nämlich schon sorgfältig auf den Winter vor und dichten zu diesem Zweck instinktiv alle zugigen Winkel ihrer Behausung mit einer klebrigen Masse ab, die sie aus Blütensekreten und Speichel selbst herstellen. Die meisten Imker bringen ihre Propolisgitter nach der letzten Auffütterung und Ameisensäurebehandlung im September in die Magazin-Beute ein. Dann machen sich undichte Stellen im Bau besonders bemerkbar, weil der Brutumfang und damit der Wärmegehalt im Stock bereits abnimmt. Die leichten Kunststoffgitter werden auf den oberen Brutraum aufgelegt – und die fleißigen Stuckateure erkennen sofort, dass es hier unzählige Löcher zu stopfen gilt. Sind alle Lücken verschlossen, kann das Gitter im Ganzen entnommen und per Gefriertrocknung von seiner kostbaren Fracht befreit werden. Kälte macht die Propolis spröde, deshalb lässt sich der Rohstoff aus der Kunststoffvorlage nach einer Kältebehandlung einfach herausbrechen.

Nach der Ernte wird die Rohproplis mit hochprozentigem Ethanol gewaschen und ganz nach Bedarf in größeren Brocken verkauft oder als Pulver zu Extrakten, Tinkturen, Salben und vielen anderen Zubereitungsformen weiter verarbeitet.

Bildquelle: aboutpixel.de / pollenhosen © maçka

Propolis direkt vom Imker

20. April 2011

Propolis ist ein Naturstoff, dessen Gewinnung auf den ersten Blick recht mühsam erscheint. In der Natur dichtet das Kittharz im Bienenstock nämlich Fugen und Ritzen ab, die Bakterien, Pilzen und Viren als bevorzugte Eintrittspforten für unheilbringende Krankheitsattacken dienen. Die Bienen nutzen die leimähnliche Substanz aus Wachsen, Pollen und Speichelsekret entsprechend als eine Art Geheimwaffe, die ihnen gut versteckt lästige Eindringlinge vom Hals hält. Der Imker darf sich seinerseits zur Erntezeit auf die Suche machen und die Rohpropolis mithilfe eines Stockmeißels oder einem anderen stichfesten Werkzeug von Fluglöchern, Waben und den Holzverschalungen seiner Bienenkästen loskratzen. (weiterlesen…)

Die Vielfalt der Imkereiprodukte

25. April 2010

Wenn man an eine Imkerei denkt, dann sieht man vor seinem geistigen Auge vermutlich Männer und Frauen mit der typischen Imker-Kleidung, wie sie versuchen, den Bienenhäusern ihre prall gefüllte Waben zu entnehmen, um daraus den ebenso leckeren wie gesunden Honig zu gewinnen. Doch der süße Saft ist beileibe nicht das einzige, was man in den meisten Imkerei-Betrieben kaufen kann.

Die meisten Imkereibetriebe können nur vom Verkauf des Honigs ihrer Bienen nicht wirklich leben. Deshalb stellt man dort mit dem, was die Bienen liefern, auch noch andere Produkte her. (weiterlesen…)

Honigernte und was zu beachten ist

14. März 2010

In vielen Haushalten ist der goldene, teilweise flüssige, aber auch feste Honig zu finden. Bis zu 25 % dieses Honigs in deutschen Haushalten werden von einheimischen Bienenstöcken geliefert. Um den Honig aber auch anbieten zu können, muss er zuerst einmal geerntet werden. Bereits im Frühjahr geht es mit der Honigernte los. (weiterlesen…)

Honig vor dem Einschlafen

16. Dezember 2008

Ist interssant. Honig zum Abnehmen vor dem Schlafen gehen?

Hat uns ein Kunde geschickt.
Wenn es jemand ausprobieren möchte und hier berichten will kann er das gerne tun.
Richtig ist, dass im Gegensatz zum Haushaltszucker Honig durch die enthaltene Fruktose (Fruchtzucker) den Blutzuckerspiegel nicht drastisch erhöt.