Tipps und Tricks mit Honig

Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon keiner am Di 22. Jun 2010, 16:15

H o n i g ist vielfältig einsetzbar und jede Sorte ist ein Gaumengenuss der besonderen Art. Für welche Sorte man sich letztendlich entscheidet hängt von unsrem Geschmack ab.

Ein paar Tipps und Tricks für den H o n i g:

H o n i g für die Gesundheit
1. H o n i g sollte nicht erhitzt werden! Die Enzyme im H o n i g gehen bereits bei 38 Grad kaputt. Getränke immer leicht abkühlen lassen bevor man
H o n i g hinzufügt.
2. Da die Darmflora von Babys noch nicht so ausgereift ist sollte man keinen H o n i g der Nahrung zusetzen!
3. Auf Grund des Zuckergehalts und einiger Enzyme hemmt der H o n i g viele Entzündungen und ist in der Lage sogar Bakterien zu vernichten, was man allerdings bis heute nicht wissenschaftlich nachweisen kann. Im Klinikbereich ist der M e d i z i n a l h o n i g bei der Wundheilung kein Fremdwort.

H O N I G in der Küche & CO
1. Die köstliche Not des H o n i g s bei der Speisenzubereitung liegt darin dass mit wenig Aufwand jedes Salatdressing, jede Soße oder auch Dipps mit
H o n i g verfeinert werden kann.
2. Der Braten in der Röhre bekommt erst durch einen Anstrich mit H o n i g eine gelungene knackige Kruste.
3. Für das Backen reicht es aus einen günstigeren H o n i g zu verwenden, da die Enzyme durch die Hitze zerstört werden und er seine Eigenschaft verliert.
4. Jede Honigsorte verflüssigt den Teig, daher sollte man auch immer etwas die angegebene Flüssigkeitsmenge des Rezepts reduzieren.
5. Allgemein ist H o n i g für seine ausgeprägte Süßkraft bekannt – 100 g Zucker sind bereits mit etwa 75 g H o n i g zu ersetzen
6. Rühr- oder Mürbeteig erhält durch die Zugabe von H o n i g eine schöne braune Farbe. Hingegen verzichtet man beim Biskuitteig ganz auf die Zugabe von H o n i g, da der Teig zu fest wird.
7. H o n i g der zu fest geworden ist kann man im Wasserbad kinderleicht wird flüssig bekommen.
8. Bei der Lagerung von H o n i g sollte man darauf achten das dieser kühl, trocken und dunkel steht, ansonsten kommt es vor, dass der H o n i g unangenehme Gerüche aufnimmt oder zuviel Feuchtigkeit zieht.

Womöglich kann man ja diese Liste der guten Tipps und Tricks des H o n i g ja noch vielseitig erweitern – ich warte schon jetzt gespannt auf NEUES. Gruß Keiner
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon Mondschein am So 20. Feb 2011, 21:01

Hab hier noch ein echt super Tipp mit Honig für trockene, raue oder sogar rissige Hände. Zunächst sollten besonders beanspruchte Partien, wie zum Beispiel die Fingerknöchel, mit einer Scheibe Zitrone abgetupft werden. Anschließend sollte Honig sehr großzügig auf der Handfläche und den Fingern aufgetragen und leicht einmassiert werden. Das ganze lässt man dann einige Zeit einziehen, bevor man die Reste mit einer milden Seife abwäscht.

Gerade in der kalten Jahreszeit ist diese Kur eine echte Wohltat für beanspruchte Hände, aber auch Ellenbogen und dergleichen können eine solche Behandlung sehr gut vertragen! :P

Probiert es einfach mal aus!
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon Mondschein am Fr 27. Mai 2011, 09:39

Ich habe noch eine weitere Verwendung von Honig gefunden. Und zwar kann man Honig auch in der Sauna verwenden. Gut, angesichts der warmen Temperaturen, die wir im Moment haben, geht man vielleicht gerade nicht so gerne in die Sauna, aber: es wird garantiert wieder kälter! Wenn man in die Sauna geht, kann man sich den körper mit Honig einreiben. Der Honig wird dabei in kreisenden Bewegungen auf die bereits feuchte Haut aufgetragen. Die Wärme in der Sauna, oder in einem Dampfbad, sorgt dann dafür, dass sich die Poren öffnen und die Inhaltsstoffe des Honigs gut in die Haut einziehen können. Der Honig macht die Haut wieder schön geschmeidig und die Muskulatur entspannt sich (natürlich trägt die Wärme auch ihren Teil dazu bei). Nach dem Saunagang wäscht man sich den Honig einfach wieder ab. Wenn man Honig in der Sauna, oder einem Dampfbad, verwenden möchte, sollte man nur darauf achten, dass der Honig eine feste Konsistenz hat, damit er nicht unverrichteter Dinge einfach wieder abtropfen kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon IchAllein am Mo 30. Mai 2011, 10:10

Hallöchen zusammen!

Am Wochenende habe ich noch etwas ganz Praktisches gelernt. Wir waren bei Bekannten eingeladen und da wurde doch tatsächlich mit Honig gebacken. Und wie das mit dem Backen so ist, musste natürlich auch der Honig möglichst exakt abgemessen werden. Meine Bekannte hat mir dann erzählt, wie das ganz einfach geht. Normalerweise klebt der Honig ja immer in den Gefäßen. Ein genaues Abmessen ist da nur schwer möglich. Wenn man den Messbecher aber vorher mit ein wenig Öl (ganz normales Speiseöl) ausreibt, dann bleibt kein Honig darin kleben. Also alles was man eingefüllt hat, kann dann auch im Kuchenteig landen. Und wenn dann im Honigglas noch ein Rest drin ist, dann „spült“ meine Bekannte das Glas immer mit ein wenig Obstessig aus und verwendet das Ganze dann zum Beispiel für ein Salatdressing. Man lernt nie aus :D

Einen sonnigen Tag euch allen!
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon Scotswonder am Mi 8. Jun 2011, 11:11

Also, (Deutscher) Bienenhonig kristallisiert nach der Schleuderung mehr oder weniger schnell. Hierbei ist entscheidend, welcher Zuckeranteil im Honig überwiegt (Traubenzucker oder Fruchtzucker). Der Imker verhindert das "hart werden" des Bienenhonigs durch mechanisches Rühren um die sich bildenden groben Kristalle (hart) zu stören. Er erhält einen "cremigen" Honig.
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon Jule am Fr 10. Jun 2011, 13:04

Also ich habe mal gelesen, das man die Getränke, zum Beispiel Tee, nicht erst abkühlen lassen muss, bevor man Honig in die Tasse gibt. Da die Temperatur der Flüssigkeit in einer Tasse doch relativ schnell abkühlt, macht das dem Honig nichts aus.

LG Jule
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon Kia am Fr 17. Jun 2011, 11:37

Wusstet ihr eigentlich, dass man Honig früher auch als eine Art „Pflaster“ bei kleineren Verletzungen oder Wunden auf der Haut verwendet hat? Da wurde einfach eine kleine Schicht Honig auf die betroffene Stelle aufgetragen der dann dort getrocknet ist. Durch den hohen Zuckeranteil und die positive Wirkung des Honigs haben Bakterien keine Möglichkeit sich auszubreiten. Wenn ihr also mal eine kleine Wunde an der Haut habt, und euer Pflaster noch in der Apotheke ist, dann streicht einfach etwas Honig darauf. Diesen ganz natürlichen Verband könnt ihr dann den ganzen Tag tragen und ihn mit warmem Wasser wieder abwaschen!

Liebe Grüße Kia
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon Lieschen am Mi 29. Jun 2011, 13:13

Hallo Ihr! Ich hab da mal eine ganz doofe Frage. :oops: Wenn Honig so gut bei der Wundheilung hilft, und sogar als „Pflaster“ für kleine Hautverletzungen verwendet werden kann, kann man dann auch Honig auf einen Bienenstich (ich meine nicht den Kuchen ;) ) geben, damit der schneller abheilt? Die Frage meine ich übrigens ernst! :!:

Liebe Grüße Lieschen
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon Hasi am Fr 1. Jul 2011, 12:31

Hallo Lieschen! Deine Frage ist keinesfalls blöd. Und ja, du kannst Honig nach einem Bienenstich oder einem anderen Insektenstich auf deine Haut tun. Das ist ein durchaus bewährtes Hausmittel bei so was. Der Honig wirkt regenerierend auf die Haut und außerdem wirkt er auch positive. Wenn dich also mal ein Bienchen gestochen hat, dann machst du am besten eine Kompresse feucht, gibst etwas Honig darauf und legst die Kompresse dann auf die betroffene Stelle. Das ganze kannst du dann noch mit einem Pflaster oder einer Mullbinde fixieren, damit du die Kompresse nicht die ganze Zeit festhalten musst.

LG Hasi
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Re: Tipps und Tricks mit Honig

Beitragvon IchAllein am Do 1. Sep 2011, 08:11

Hallo Leute! Ich war ja nun schon eine ganze Weile nicht mehr im Forum, aber ein Vorfall vom Wochenende hat mich wieder drauf gebracht. Da waren wir bei Freunden zum Kaffeetrinken eingeladen und weil es das Wetter zugelassen hat, haben wir auf der Terrasse gesessen. Vom süßen Duft des Kuchens wurden dann natürlich auch Bienen und Wespen angelockt. Und es kam wie´s kommen musste…ein Bienchen hat mich am Finger erwischt. Da habe ich mich gleich an den Beitrag von Hasi erinnert und meinen Finger mit einer feuchten Honig-Kompresse eingewickelt. Es hat zwar trotzdem weh getan, aber zumindest ist aus dem Einstich kein riesen „Oschi“ geworden. Und angenehmer als die übliche Behandlungsmethode mit einer rohen Zwiebel war es allemal. Also vielen Dank für den Tipp Hasi!

Liebe Grüße
IchAllein
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