Wer sich ein schönes Glas Honig auf seinen Frühstückstisch stellt, der wird nicht nur feststellen, dass der Honig auf dem Frühstücksbrötchen superlecker ist, sondern dass der Honig auch optisch die eine oder andere Besonderheit zu bieten hat.

Wie Honig entsteht und woraus Honig besteht, ist für die meisten sicher kein großes Geheimnis mehr. Doch wenn Honig immer aus Blütenpollen gewonnen wird, wiesoschmecken die Honigsorten dann nicht nur unterschiedlich sondern sehen auch noch teilweise verschieden aus? Das liegt natürlich immer an den Honigblüten, die von den Bienen gesammelt und in den Honigwaben eingelagert werden. Und da die Bienen nun mal unterschiedliche Sammelreviere haben, also zum Beispiel auf Wiesen oder in Wäldern, unterscheiden sich die Honigsorten nicht nur geschmacklich sondern auch im Aussehen. Das bedeutet, dass die unterschiedlichen Honigsorten auch in unterschiedlichen Honiggelb-Tönen erstrahlen.

Doch mal ganz abgesehen von den unterschiedlichen Farbtönen in den Honiggläsern gibt es auch Honigsorten, in denen sich nach einiger Zeit kleine Kristalle bilden. Diese Kristallbildung ist dem hohen Anteil an Traubenzucker im Honig zu verdanken, der nun einmal nach einer gewissen Zeit kristallisiert. Über die Qualität des Honigs sagen solche Honigblütenkristalle übrigens nichts aus, außer dass er noch über genügend wertvolle Inhaltsstoffe verfügt, weil er schonend, unter nicht all zu häufigem Rühren abgefüllt wurde.


Diese Kristallbildung kommt übrigens auch sehr oft bei Honig vor, der sehr viel Tauhonig enthält. Bei diesem Honig, der zwar etwas seltsam aussieht, dafür aber umso leckerer schmeckt, entstehen oftmals sogar zwei Schichten im Glas, bei der die untere fest und kristallisiert ist, während die obere Schicht noch flüssig ist.


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