Deutschland ist ein Honigland.

Je nach Region und Jahreszeit gibt es in Deutschland viel Honig und viele Honigsorten zu genießen. Trotzdem ist die Nachfrage nach Honigen größer als das heimische Angebot. Daher wird Honig auch importiert. Zudem gibt es viele sortenreine nicht in Deutschland (z.B. Lavendelhonig). Aufgrund der heißen und trockenen Witterung der letzten Jahre fielen viele Ernten schlecht aus - gerade von hochwertigen Honigtau-Honigen. 

Es gibt ca. 80000 Imker(innen) in Deutschland und ebenfalls viele kundige Meinungen und Profis zum Thema Bienenkunde und Bienenprodukte. Qualitativ guten Bienenhonig in Deutschland gibt es in gut sortierten Fachläden, auch im Schwarzwald, bei Imkern, Feinkostabteilungen und bei uns im Honigshop zu kaufen. Achtung: Viele Honige sind nicht sortenrein und sind als Mischhonige aus europäischen Ländern gekennzeichnet (auch Bio-Honige). Bei uns im Shop finden Sie nur sortenreine Honige. 

Generell ist Deutschland ein Land der Honige und Honigesser.

Was ist Honig?
Bienenhonig ist gleich Honig, die Bezeichnungen sind nur Synonyme. Es gibt keinen Unterschied in der Definition oder der Produktart beider Begriffe.
Wir bieten verschiedene reine Honigsorten und dessen Unterschiede in Geschmack, Duft, Farbe und Konsistenz an. Honig ist ein Naturprodukt der Honigbienen. Viele sagen es ist der Stoff aus der Natur mit faszinierenden Eigenschaften.

Als Nektar oder Honigtau von den Bienen gesammelt und veredelt ist Bienenhonig ein besonderes Elexir mit vielen wertvollen Honig Inhaltsstoffen.

Bei der Ernte des Bienenhonig ist er meist klar und dickflüssig. Doch nach einer gewissen Zeit kristallisiert der Traubenzucker und der Honig wird trüb und teigig. Dies ist absolut natürlich und jederzeit einfach wieder verflüssigbar.

Honig wird von den Honigbienen aus zwei wichtigen Quellen gewonnen. Aus Honigtau und Blütennektar.

Honig und seine Geschichte
Honig galt schon in der Antike als etwas ganz wertvolles und besonderes. Die Menschen nutzten Bienenhonig und seine Honig-Eigenschaften als Arznei, Götterspeise und Opfergabe so dass ihm sogar in der Geschichte eine göttliche Eigenschaft zugeschrieben wurde.

Die Römer und Griechen nutzen dann erstmals das süße Naturpordukt als Genussmittel. Die Menschheit aus der Steinzeit nutze schon das honigsüße Geheimnis der Honigbienen, was man in geschichtlichen Höhlenzeichnungen in Spanien ableiten kann.

Honigrezepte für Salben und andere Heilmittel wurden ca. 2000 v.Chr. von Archäologen entdeckt. Bei den Pharaonen waren Honigbienen sehr angesagt und Bienenhonig wurde auch für ärztliche Anwendungen benutzt. Könige liesen Ihren Leichnam mit Honig konservieren und einbalsamieren.

Die Biene war das Wappentier des französischen Kaisers Napoleon.

Wie entsteht Honig?
Laut Lebensmittelgesetz sind Honige der süße Stoff den Bienen erzeugen, indem sie Nektariensäfte oder andere, an lebenden Pflanzenteilen sich vorfindende süße Säfte aufnehmen, durch körpereigene Stoffe bereichern, in ihrem Körper verändern, in Waben aufspeichern und dort reifen lassen.

Honigbienen müssen drei bis fünf Millionen blüten Anfliegen um Nektar für 1Kg Honig zu sammeln. 60.000 Flüge von Blüte zu Bienenstock sind nötig.

Der Zuckersaft kommt zur Lagerung in die Waben und wird von den Bienen mit einem Wachsdeckel versiegelt. Der reife Honig wandelt in den Waben Saccharose zu Glucose und Fructose um.

Reine Honigsorten entstehen dadurch, dass der Imker das Bienenhaus in mitten einer Blütentracht, z.B. Tannenwald zur Zeit der Tracht der Tannenbäume stellt und zur richtigen Zeit, nach der Tracht die Bienenhonigsorte erntet. Recht einfaches Prinzip, aber mit viel Aufwand verbunden. Deshalb sind reine Sortenhonige, wie wir sie ausnahmslos anbieten selten und daher auch etwas teurer. Wir finden aber, dass es absolut wert ist - in Qualität und Geschmack. 

Honig als Süßungsmittel und viele weitere Eigenschaften
Die Verwendung von Honig geht weit in die Vergangenheit zurück. Genau gesagt verwendeten in der Geschichte des Honigs schon die Pharaonen Bienenhonig als Süßungsmittel und Arznei.

Honig dient als sehr schneller Energielieferant, da der menschliche Verdauungsorganismus durch die Monosaccaridenfast fast ohne Arbeit Energie bereitstellen kann.

Zur Behandlung von Infektionen und kleinen Wunden diente schon in der Antike der Bienenhonig vor allem wegen seinen Inhaltsstoffen.

Anwendung von Honig:

Heiserkeit, Entzündungen im Rachen
mehrmals täglich einen Teelöffel Honig einnehmen oder ein Glas warme Milch mit Honig.

Fieber
mehrmals täglich einen Teelöffel Honig einnehmen oder ein Glas warme Milch mit Honig.

Verdauung
Honig wirkt durch seinen Zuckergehalt mild abführend und kann zur einem Gleichewicht der Darmflora führen.

Weitere natürliche Honig-Rezepte finden Sie hier. Achtung: Der Besuch dieser Internetseite kann nicht den Arztbesuch ersetzen. Suchen Sie bei Beschwerden bitte einen Arzt auf.


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